+++ Info: Fachwirtausbildung in der Pandemiephase +++

Der Fachwirtlehrgang für Fertigungs- und Prozessmanagement (HWK/IMB) wird von der COVID-19-Pandemie nur marginal tangiert. Auf Basis des nachfolgend erläuterten Blended-Learning-Konzepts, welches sich aus Selbstlern- und Präsenzunterrichtsphasen zusammensetzt, besteht maximale örtliche und zeitliche Flexibilität auf Seiten der Teilnehmenden. Sollten einzelne Präsenzunterrichtstage aufgrund vorübergehender Schließungen der Bildungsstätten nicht stattfinden können, so werden diese lediglich verschoben und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Ansonsten laufen die Maßnahmen regulär weiter. Das bedeutet, dass die mediengestützten Selbstlernphasen und die zugehörigen Lernzielkontrollen weiter planmäßig durchgeführt werden. Die Inhalte der einzelnen Lehrgangsmodule werden von den Lehrgangsteilnehmenden unverändert erarbeitet. Der Lernprozess als solches kann demnach uneingeschränkt aufrecht erhalten werden. Gegebenenfalls verschobene Präsenzunterrichtstermine werden zu einem späteren Zeitpunkt flexibel in die laufenden Maßnahmen eingetaktet, sodass im Regelfall auch der termingerechte Abschluss der einzelnen Fachwirtlehrgänge gewährleistet ist.

Aufgrund des zugrundeliegenden flexiblen Blended-Learning-Konzepts stellt der Fachwirtlehrgang für Fertigungs- und Prozessmanagement (HWK/IMB) die ideale Weiterbildung in der Pandemiephase dar.

Blended-Learning

Der Fachwirtausbildung liegt ein Blended-Learning-Konzept zugrunde. Diese Form der Lernorganisation kombiniert die Vorteile von Selbstlernphasen, Präsenzveranstaltungen und E-Learning. Die besonderen Belange Berufstätiger werden dadurch optimal berücksichtigt. Insgesamt sind nur 9 x 2 Präsenztage notwendig, sodass ein Höchstmaß an zeitlicher und örtlicher Flexibilität resultiert.

 

Selbstlernphasen

Mit Blick auf den Präsenzunterricht bereiten die Lehrgangsteilnehmenden jeweils zwei Lehrgangsmodule im Selbststudium vor. Die Inhalte sind obenstehender Abbildung zu entnehmen. Die zugehörigen Selbstlernskripte werden als gebundener Ausdruck zur Verfügung gestellt. Über die Lernplattform im Internet erhalten die Teilnehmenden weitere Selbstlernmaterialien (z. B. Lernzielkontrollen). Fragen im Vorfeld werden im Forum (Lernplattform) zwischen den Lehrgangsteilnehmenden und den Dozenten diskutiert.

 

Präsenzphasen

Inhaltlich vorbereitet durch das Selbststudium begeben sich die Lehrgangsteilnehmenden mit einheitlichem Wissensstand in den Präsenzunterricht (8 Präsenzphasen mit je 2 Lehrgangsmodulen, verteilt auf je zwei Präsenztage). Wesentliche Punkte werden aufgegriffen und vertieft. Am Ende der Präsenzphasen erfolgen schriftliche Teilprüfungen. Die Präsenzphasen finden in der örtlichen Handwerkskammer statt.

 

Projektarbeit

Die Anfertigung und anschließende Präsentation der anwendungsorientierten Projektarbeit schulen die Fähigkeit, Projekte im Zusammenhang mit industriellen Prozessen zu konzipieren, zu strukturieren, zu steuern und durchzusetzen. Die Präsentation erfolgt im Rahmen der abschließenden Präsentations-Präsenzphase (2 Tage).

 

Lehrgangsstruktur

21 02 03 Lehrgangsstruktur

 

Dozenten

Es unterrichten insgesamt 30 Fachspezialisten aus den Bereichen Produktion, Fertigung und Logistik. Sie haben die Lernunterlagen erstellt und referieren im Präsenzunterricht.

 

IntegrationsModell Bayreuth (IMB) - Netzwerkkompetenz

Die inhaltliche Ausrichtung des Lehrgangs orientiert sich integrativ an den anerkannten Kompetenzen aus Wissenschaft, Verbandswesen und Praxis. Durch die konsequente Zusammenführung der Erkenntnisse aus den vorstehend benannten Bereichen sowie der neuesten didaktischen Methoden und Instrumente entsteht der maximale Nutzen für alle beteiligten Anspruchsgruppen.

 

Abschluss

Nach bestandener Prüfungen und Abschluss der Projektarbeit erhalten die Teilnehmenden Zeugnis und Urkunde der Handwerkskammer zum/zur "Fachwirt/in für Fertigungs- und Prozessmanagement (HWK)" bzw. zum/zur "Fachwirt/in für Fertigungs- und Prozessmanagement (IMB)".